„Saarland Artenreich“ – Zum Saisonauftakt besucht Umweltministerin Berg blühende Felder in Lebach-Eidenborn

10.05.2024
Pressemitteilung Nr. 069 Umweltministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz
Umweltministerin Petra Berg (2.v.r.) studiert mit (v.l.n.r.) David Beyer, Projektleiter „Saarland Artenreich“ im St. Wendler-Land, Landesjägermeister Josef Schneider und Valentin Holzer, Geschäftsführer der LEG Saar, die Karte zu Projekten von „Saarland Artenreich“ vor einem Blühfeld in Lebach-Eidenborn. Foto: MUKMAV/ Kathrin Stockart.

Umweltministerin Petra Berg (2.v.r.) studiert mit (v.l.n.r.) David Beyer, Projektleiter „Saarland Artenreich“ im St. Wendler-Land, Landesjägermeister Josef Schneider und Valentin Holzer, Geschäftsführer der LEG Saar, die Karte zu Projekten von „Saarland Artenreich“ vor einem Blühfeld in Lebach-Eidenborn. Foto: MUKMAV/ Kathrin Stockart.

Ministerin Petra Berg hat bei einem Spaziergang am 8. Mai 2024 gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft Saarland (LEG Saar), Valentin Holzer, und dem Landesjägermeister Josef Schneider Felder in Lebach-Eidenborn besichtigt, welche im Rahmen von „Saarland Artenreich“ angelegt wurden. Die Felder, die gerade erblühen und im Sommer in voller Blütenpracht stehen werden, dienen zahlreichen heimischen Pflanzen und Tieren als Lebensraum.
„Mit der Kooperation zwischen unserem Ministerium, der LEG Saar und der VJS sichern wir seit 2023 eine langfristige Förderung von Blühflächen und damit die Biodiversität. Nur durch unsere zielorientierte Zusammenarbeit können wir Rebhuhn, Feldlerche, Fasan und Hase, aber auch eine Vielzahl an Insekten, Schmetterlingen und Kleinlebewesen als Teil unserer saarländischen Artenvielfalt erhalten“, betont Berg.
Die LEG Saar hat als Geschäftsstelle die Aufgaben der Projektabwicklung übernommen. „Heute haben wir vor Ort anhand der blühenden Felder bereits frühe Resultate unserer Arbeit gesehen. Ich freue mich über diesen und weitere wichtige Beiträge zur ökologischen Nachhaltigkeit in unserem Land. Schließlich wollen wir als Landesentwicklungsgesellschaft unsere vielfältige Tier- und Pflanzenwelt auch für künftige Generationen sichern“, erklärt Holzer. „In unserem Netzwerk mit den Jägern, den Landwirten, Landbesitzern und Kommunen werden wir weiterhin gemeinsam für das bedeutende Thema aufmerksam machen – für neue Lebensräume und ein artenreiches Saarland.“

„Wir freuen uns, dass die bereits vor einigen Jahren in den Landkreisen Saarlouis und St. Wendel erfolgreich gestarteten Projekte der VJS zur Erhaltung und Verbesserung der Artenvielfalt mit Unterstützung des Umweltministeriums und der LEG Saar seit vergangenem Jahr landesweit gefördert werden können“, sagt Schneider. „Durch nachhaltige und auf Dauer angelegte Agrarumweltmaßnahmen, vor allem durch die Anlage zahlreicher und strukturierter Blühflächen, soll Lebensraum nicht nur für unser Niederwild, sondern für alle Offenlandbewohner erhalten und geschaffen und dadurch die Artenkrise in Fauna und Flora gestoppt werden.“
Seit Juni 2023 unterstützt das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz (MUKMAV) die LEG Saar und die Vereinigung der Jäger des Saarlandes (VJS) im Projekt „Saarland Artenreich“. Das Projekt hat zum Ziel, Menschen für das wichtige Thema Artenvielfalt zu sensibilisieren und die Biodiversität im Saarland auszuweiten und zu stärken, indem geeignete Lebensräume für heimische Tiere und Pflanzen geschaffen werden.

Pressekontakt:
Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz
Pressestelle
Tel.: 0681 501 – 4710
E-Mail: presse@umwelt.saarland.de