Herbert-Pfleger-Gedächtnis-Schießen 2026

Sensationelles Ergebnis mit 226 Ringen!
Die bestplatzierten mit ihren Urkunden. v.l.n.r. Thomas Resch, Jörg Engel, Frank Schneider, Werner Remmel, Michael Altmeyer, Stefan Schäfer, Armin Birk

Die bestplatzierten mit ihren Urkunden. v.l.n.r. Thomas Resch, Jörg Engel, Frank Schneider, Werner Remmel, Michael Altmeyer, Stefan Schäfer, Armin Birk

Stefan Schäfer erhält die Siegerurkunde und den Wanderpokal „Keiler vom Lachwald“

Stefan Schäfer erhält die Siegerurkunde und den Wanderpokal „Keiler vom Lachwald“

Am 3. Oktober 2026 fand am Schießstand am Jägerheim Saarwellingen das traditionelle „Herbert-Pfleger-Gedächtnis-Schießen“ statt.

Das kombinierte Kurzwaffen- und Büchsenschießen mit hochwildtauglichen Kalibern ist auf „Schwarzwild“ ausgerichtet. Der stehende Überläufer auf 100 Meter in unterschiedlichen Anschlagsarten und der verhoffende Keiler auf 50 Meter sind in der Kombination mit der Kurzwaffe auf den annehmenden Keiler 10 Meter und die Ringscheibe auf 25 Meter ein interessanter, praxisnaher Mix.

Der Ursprung dieser Veranstaltung geht auf das Schießen um den „Keiler vom Goloch“ zurück. Auf der Standortschießanlage in Lebach-Landsweiler wurde seit Anfang der 80er Jahre jeweils Anfang Mai dieses beliebte und jagdpraxisnahe Schießen von Herbert Pfleger unter größter Beteiligung durchgeführt. Nach Wegfall der Anlage hat er das Schießen in den Lachwald und auf den 03. Oktober verlegt.

In Anerkennung der großen Leistungen von Herbert Pfleger für das jagdliche Schießwesen wird dieses Schießen, das er über Jahre organisiert und geleitet hat, seit seinem zu frühen Tod im April 2009 als „Herbert-Pfleger-Gedächtnis-Schießen“ fortgeführt. Es handelte sich jetzt also um das bereits 18. Schießen, das unter der Leitung von KSO Werner Remmel stattfand.

Der Teilnehmerkreis war auch dieses Jahr bunt gemischt. Alte Hasen, die Herbert noch persönlich kannten und bekannte Gesichter, aber auch erfreulich viele „Junge Jäger“. Allerdings hatte sich die Teilnehmerzahl gegenüber dem Rekordergebnis von 2025 wieder reduziert.

KSO und Schießleiter Werner Remmel konnte bei der Siegerehrung zusammen mit dem stvtr. KJM Jörg Engel den „Wanderpokal Keiler vom Lachwald“ an Stefan Schäfer überreichen. 226 von 230 möglichen Ringen in dieser Kombination ist ein außergewöhnliches Ergebnis! Mit ebenfalls hervorragenden 224 Ringen folgte Thomas Resch auf Platz 2. Auch auf den weiteren Plätzen folgten Ergebnisse, mit denen man in anderen Jahren auch den ersten Platz hätte belegen können:

Johannes Laubenthal (219), Michael Altmeyer (216), Frank Schneider (215), Stefan Wagner (211), Philipp Manger (210), Volker Scheidet (209), Thomas Dörr (202), und Dirk Lehnertz (198).

Nach der Siegerehrung wurden mit den Startnummern als Los wertvolle Sachpreise „aus dem Hut gezaubert“.

Der stellvertretende Landesjägermeister Armin Birk würdigte in seiner Ansprache den Jäger und Menschen Herbert Pfleger und zeigte dessen Verdienste und schöne Erlebnisse auf. Er erinnerte er an die beiden Kameraden von Herbert Pfleger, Bernd Groß und Peter Voit, die immer anwesend waren, leider aber auch nicht mehr unter uns weilen. Und auch an Hermann Schneider, der die Schießen in den letzten Jahren immer begleitet hatte und sowohl Sachpreise zur Verfügung gestellt hatte als auch mit Wildprodukten für das leibliche Wohl gesorgt hatte, und letztes Jahr viel zu früh verstorben war.

Werner Remmel bedankte sich bei den Schützen für ihre Schießdisziplin und bei seinen Helfern Claudia Klein, Marion Weismann, Jeannette Hitschrich, Alfred Probst, Uwe Persch, Jens Weiland, Thomas Ziegler, Yannick Huwig, Günter und Johannes Hoffmann und Jörg Engel für das reibungslose Gelingen.

Günter und Johannes Hoffmann nahmen sowohl als Schütze aktiv teil, waren aber auch für die Schwenker, Wildbratwürste und Wildhackbraten zuständig.

Fotos: VJS