Keiler2

Voraussetzung für eine Trichinenprobeentnahme durch den Jäger

Ein Jäger, der die Trichinenprobe bei den von ihm erlegten Wildschweinen selbst entnehmen möchte, muss zuvor an der Schulung „Entnahme von Trichinenproben beim Wildschwein“ mit den erforderlichen Inhalten teilgenommen haben. Diese Schulung wird bei Bedarf vom Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) angeboten im Jägerheim in Saarwellingen angeboten.

Nach der Schulung erhält jeder Teilnehmer eine entsprechende Teilnahmebescheinigung.

Die Teilnahmebescheinigung wird gemeinsam mit einem vom LAV vorbereiteten Antrag sowie einer Kopie des gültigen Jagdscheines beim LAV unter der Anschrift „Landesamt für Verbraucherschutz, Konrad-Zuse-Straße 11, 66115 Saarbrücken, für die „Übertragung der Trichinenprobe-Entnahme“ eingereicht.

Das LAV überträgt dann, nach Vorlage der erforderlichen Voraussetzungen, die Trichinenprobe-Entnahme gemäß § 6 Abs. 2 Tier-LMÜV für seinen Zuständigkeitsbereich (Saarland) auf den Jäger.

Ansprechpartner für die Terminierung einer Schulung ist für Sie bei der Vereinigung der Jäger des Saarlandes Herr Schorr, Tel-Nr. 06838/864788-0.

Ansprechpartner für die anschließende „Übertragung der Trichinenprobeentnahme“ durch das Landesamt für Verbraucherschutz ist Herr Thomas Welsch, Tel-Nr. 0681/9978-4514.

Die Informationen zur Voraussetzung für die eigenständige Trichinenprobeentnahme finden Sie hier.

 

 

 

Bezug der Wildursprungsmarken und -scheine beim LAV

Nach erfolgter Übertragung und dem Besitz eines gültigen Jagdscheines sind die Voraussetzungen für den Erhalt von Wildursprungsmarken erfüllt. D. h. unter Vorlage der förmlichen Übertragung und des gültigen Jagdscheines können in den Dienststellen des LAV am Standort Saarbrücken, Konrad-Zuse-Straße 11 (3. OG, Zentralstelle, Raum 310) Wildursprungsmarken und die dazugehörigen Wildursprungsscheine käuflich erworben werden (Beginnend ab dem 01.06.2018 werden –für die Dauer von maximal 2 Jahren– die Kosten für die Trichinenuntersuchung von Schwarzwild vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz übernommen. Wildursprungsmarken und –scheine werden ab diesem Zeitpunkt kostenfrei an die Jagdausübungsberechtigten abgegeben.).
Die Abgabe erfolgt Montag bis Freitag in der zeit von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr oder ausnahmsweise nachmittags nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung. Die Wildursprungsmarken und –scheine können auch per E-Mail oder Fax mit diesem Formular (Download) bestellt werden. Für den Versand der Wildursprungsmarken und –scheine werden Porto- und Verpackungskosten in Höhe von 5,00 € je Versandtasche (max. 10 Wildursprungsmarken und –scheine je Versandtasche) erhoben. Die Übersendung erfolgt nach Zahlung der Gesamtgebühr.
Die Abgabe von Wildursprungsmarken an Dritte (Im Auftrag) darf nur nach Vorlage einer schriftlichen Vollmacht durch den gem. § 22a Abs. 1 Satz 2 Fleischhygienegesetz (FIHG) oder § 6 Abs. 2 Tier-LMÜV Beauftragten erfolgen.

Die aktuellen Informationen zur Abgabe von Wildursprungsmarken ab dem 01.06.2018 finden Sie hier.

 

Wo kann ich die Trichinenproben zur Untersuchung abgeben?

  • Landesamt für Verbraucherschutz (LAV), Konrad-Zuse-Str. 11, 66115 Saarbrücken
    Erdgeschoss, Raum 003 (Probenannahme)
    Erdgeschoss, Raum 020 (Probenannahme – Rückseitiger Eingang v. Parkplatz)

Persönliche Abgabe während der Öffnungszeiten der Probeannahme: Montag bis Donnerstag von 08.00 Uhr – 15.30 Uhr und Freitag von 08.00 Uhr – 14.00 Uhr.

Außerhalb der o. g. Öffnungszeiten können Sie Proben mit Wildursprungsscheinen auch in den Außenkühlschrank auf dem Parkplatz des LAV, Einfahrt Konrad-Zuse-Straße (links neben der Schranke, am Ende des abgesperrten Bereichs), einwerfen. Weitere Informationen erhalten Sie beim LAV, unter Tel. 0681/9978-4100 und -4101.

Es besteht auch die Möglichkeit, zu untersuchende Proben mit der Briefpost an das LAV zu senden, nach Möglichkeit vakuumiert. Die Anschrift dafür lautet: Landesamt für Verbraucherschutz, Konrad-Zuse-Str. 11, 66115 Saarbrücken.

Die für den Postversand erforderlichen Materialien (Beutel, Versandtasche) sind vom Einsender bereit zu stellen. Von Juni bis September ist aufgrund hoher Temperaturen und teilweise langer Postlaufzeiten der postalische VErsand von Untersuchungsprobennicht zulässig, da es dabei zu Beeinträchtigungen der Proben kommen kann.

Weitere Abgabemöglichkeiten:

  • Kühlschrank auf dem Schießstand der Vereinigung der Jäger des Saarlandes (VJS), Lachwald 5, 66793 Saarwellingen. Montags, Mittwochs und Freitags zu den Schießstandöffnungszeiten.
  • TA-Praxis Peter Wagner, Lindener Str. 21, 66649 Oberthal
  • Wildkammer Merzig, Triererstraße 148 b, 66663 Merzig
  • TA-Praxis Dr. Heiner Blasius, Zum Gemmeldum 1, 66709 Weiskirchen
  • Tierarztpraxis Bliestal, Dr. W. Schuberth, Str. des 13. Januar 19, 66440 Blieskastel-Webenheim
  • Landtechnik Körner GmbH, Steffen Körner, Homburger Str. 19, 66459 Kirkel-Altstadt

Wichtige Hinweise:

Bitte achten Sie darauf, dass die Proben auslaufsicher und den hygienischen Vorgaben entsprechend verpackt sind und das blaue abreißbare Nummernteil der Wildursprungsmarke sowie der entsprechende Wildursprungsschein (weiß) beigefügt sind.

Die Trichinenprobeentnahme durch den Jäger ist nur dann zulässig, wenn dieser Verantwortung bzw. Mitverantwortung für den Verbleib des erlegten Wildes trägt und somit handlungsbefugt i. S. des § 6 Abs. 2 Tier-LMÜV ist.

Eine Tätigkeit als reiner „Probennehmer“ i. S. einer Dienstleistung ist nicht möglich.

Weitergehende Informationen erhalten Sie bei den vorgenannten Dienststellen.

Die Informationen zur Abgabe von Trichinenproben finden Sie hier.