Der Jagdausübungsberechtigte wird durch das saarländische Jagdgesetz (§ 36) verpflichtet, Streckenmeldungen sowohl für Schalenwild als auch für das übrige Wild vorzulegen. Dies betrifft nicht nur erlegtes Wild, sondern auch Fallwild (z.B. durch Krankheit) und verendetes Wild (z.B. durch Verkehrsunfall).
Die Aufgabe der Sammlung und Auswertung dieser Daten und Weitergabe an berechtigte Stellen wurde der Vereinigung der Jäger des Saarlandes (VJS) durch die Oberste Jagdbehörde übertragen (§ 11 a DV-SJG).

AKTUELL:
Zur Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Verbindung mit der Einführung des neuen Jagdstreckenerfassungsprogramms zur Meldung und Erfassung der Jagdstrecke hat die Abschussmeldung gemäß § 36 Absatz 1 Nummer 1 des Saarländischen Jagdgesetzes ab dem 1. April 2021 auf der Grundlage einer Anordnung von Minister Reinhold Jost nicht mehr vierteljährlich, sondern monatlich zu erfolgen.

Es wird darum gebeten, dass die Jagdausübungsberechtigten die Streckenmeldung für Schalenwild jeweils bis zum achten Tag des Folgemonats ordnungsgemäß und vollständig in das Jagdstreckenerfassungsprogramm eingepflegt und der Vereinigung der Jäger des Saarlandes als Körperschaft des öffentlichen Rechts und zuständige Stelle gemäß § 11a DV-SJG zur Verfügung gestellt haben.

 

Neues Jagdstreckenerfassungsprogramm ab 01.04.2021:

Die neue EDV-Anwendung erlaubt es den Jagdausübungsberechtigten, bequem dieser Pflicht nachzukommen und selbst einen „Mehrwert“ zu haben.

Die hygienerechtliche Pflicht, Buch über die Wildbretvermarktung zu führen, wird mit abgedeckt. Auch die Abschussplanung für Rot- und Damwild kann durch dieses Programm unterstützt werden.

Die EDV-Anwendung ist „webbasiert“. Die Datensicherheit ist absolut gewährleistet und die Zugriffsrechte sind geregelt. Für den Erhalt Ihrer Zugangsdaten wenden Sie sich bitte an die VJS: info@saarjaeger.de

www.jagdstreckenerfassung.de