Jagdhaftpflichtversicherung

 

Beim Lösen des Jagdscheines muss der Jäger den Abschluss einer Jagdhaftpflichtversicherung nachweisen.

Die VJS hat für ihre Mitglieder einen Gemeinschaftsjagdhaftpflichtversicherungsvertrag zu günstigen Prämiensätzen abgeschlossen. Beim Lösen des Jagdscheines können Sie der Behörde gegenüber erklären, dass Sie

1. VJS-Mitglied werden wollen;
2. von der VJS-Haftpflichtversicherung Gebrauch machen wollen.

Die Behörde notiert dies und zieht die notwendigen Beiträge zusammen mit den Jagdscheingebühren ein. Lesen Sie sich hier die Versicherungsbedingungen durch.

Ansprechpartner für die Mitglieder der VJS in allen Versicherungsfragen, insbesondere natürlich in Dingen der Jagdhaftpflichtversicherung ist:

Andreas Abel
BAV-Berater

Versicherungskaufmann (IHK)
Generali Bürogemeinschaft
BAV- und Versicherungsservice Illtal
Josefstraße 9
66557 Illingen-Saar
Mobil:   0173-348 27 24
Tel:      06825-49000
Fax:     06825-49094
a.abel@allfinanz.ag

Schadensfälle können direkt dort gemeldet werden.


Versicherungspaket (Unfall-/Jagdrechtsschutz-Versicherung)

Anlässlich des Landesjägertages am 21.05.2011 in Püttlingen wurde von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands einstimmig beschlossen, den Beitrag um 12,50 EURO zu erhöhen, um mit diesem Geld für alle Mitglieder ein Versicherungspaket abzuschließen.
Es besteht also keine Wahlfreiheit, ob man gegen ein zusätzliches Entgelt an der Gruppen-Versicherung der VJS teilnimmt wie bei der Jagd-Haftpflichtversicherung, sondern jedes Mitglied ist über den Mitgliedsbeitrag versichert.

Es handelt sich hierbei um eine Unfallversicherung für Jägerinnen und Jäger während der Jagd, um eine Unfallversicherung für Jagdhunde unserer Mitglieder auf Treib- und Drückjagden und um eine Jagd-Rechtsschutz-Versicherung.

Wir erlauben uns den Hinweis an die Damen und Herren Jagdleiter, dass die Hunde von Nicht-Mitgliedern, z. B Gäste oder Meuteführer aus anderen Bundesländern, nicht versichert sind. (Achtung: Die Jagdunfallversicherung gilt nur während jagdlicher Betätigung, ist also kein Ersatz für eine etwaige private Unfallversicherung!)

Lesen Sie sich hier die Versicherungsbedingungen durch.

Ansprechpartner für die Mitglieder der VJS in allen Versicherungsfragen ist:

Andreas Abel
BAV-Berater

Versicherungskaufmann (IHK)
Generali Bürogemeinschaft
BAV- und Versicherungsservice Illtal
Josefstraße 9
66557 Illingen-Saar
Mobil:   0173-348 27 24
Tel:      06825-49000
Fax:     06825-49094
a.abel@allfinanz.ag

Schadensfälle können direkt dort gemeldet werden.

ACHTUNG!
Wichtige Mitteilung für unsere Mitglieder!

Um den Beitrag für die Rechtsschutzversicherung ADVOCARD, bei der alle unsere Mitglieder in jagdlichen Rechtsangelegenheiten versichert sind, stabil zu halten, gab es nur die Möglichkeit, aktuell und kurzfristig den Selbstbehalt auf 500 EURO anzuheben. Die Versicherung hat uns ihre diesbezüglichen Zahlen vorgelegt und wir haben – gerade auch im Hinblick auf evtl. kostspielige Rechts-Auseinandersetzungen – dies als tragbaren Kompromiss angesehen, um Ihre Kündigung zu vermeiden.

Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme.

Johannes Schorr
Geschäftsführer


Lebensversicherung für Jagdhunde


Ganzjahres-Lebensversicherung

Generell sind die Jagdhunde unserer Mitglieder über den Mitgliedsbeitrag gegen Unfälle bei Drückjagden versichert. Aber eben nur bei Drückjagden und auch nicht bei Erkrankungen.

Über die GENERALI ist nun auch eine Lebensversicherung für die Jagdhunde darstellbar. (Nur im Zusammenhang mit der Jagd bzw. mit der Ausbildung zum Jagdhund.)

Damit kann der Hundeführer seinen Vierbeiner nicht nur gegen Unfalltod, sondern auch gegen Krankheiten versichern. Dies bekommt nun seit dem Auftreten der Aujeszkyschen Krankheit im Saarland eine ganz neue Bedeutung.

Es ist nur der tatsächliche Wert des Hundes versicherbar, die Auszahlsumme im Verlustfall versteht sich abzüglich 20 % Selbstbehalt.

Der Wert des Hundes darf zwischen 1.500 EURO und 4.000 EURO betragen und die Prämie beträgt dann 4,5 % der Versicherungssumme zuzüglich 19 % Versicherungssteuer.

Soll der Hund auch im Ausland versichert sein (nur EU-Mitgliedsstaaten) erhöht sich die Prämie auf 5,5 % (zzgl. Versicherungssteuer).

Aufnahmefähig sind alle gesunden Jagdhunde mit Ahnentafel und/oder Tätowierungsnummer/Chipnummer in einem Alter von sechs Monaten bis zum vollendeten 10. Lebensjahr. Ab einer Versicherungssumme von 2.000 EURO ist die Ahnentafel einzureichen.

Die Versicherungsfähigkeit endet mit Vollendung des 12. Lebensjahres.

Mitversichert sind dabei 750 EURO Tierarztkosten je Jahr, ebenfalls mit 20 % Selbstbehalt.

Die Wartezeit nach Anmeldung beträgt 2 Wochen.

Beispiele:

Wert des Hundes Jahresprämie für Deutschland Jahresprämie für die EU
1.500 EURO 80,33 EURO 98,18 EURO
2.000 EURO 107,10 EURO 130,90 EURO
3.000 EURO 160,65 EURO 196,35 EURO
4.000 EURO 214,20 EURO 261,80 EURO

 

Tages-Versicherung für Drückjagden

Über die bisher durch die VJS abgeschlossene Hundeunfallversicherung hinaus bestand ein Bedarf einer Tagesversicherung für Drückjagden insbesondere dann, wenn Nichtmitglieder, z.B. aus Rheinland-Pfalz, als Hundeführer an einer Jagd teilnahmen. Ein Zusatzbedarf ist jetzt entstanden, weil die „VJS-Versicherung“, die im Mitgliedsbeitrag enthalten ist, Krankheiten (z.B. Aujeszky-Infektion nach Kontakt mit Schwarzwild) nicht mitversichert. Dies ist jedoch bei der Tagesversicherung wie auch bei der Jahreslebensversicherung, siehe vor, der Fall.

Die Gesamtprämie beträgt regelmäßig 23,80 EURO je Hund inklusive der Versicherungssteuer. Damit ist der Hund mit 1.500 EURO versichert, inklusive Tierarztbehandlungskosten bis 1.000 EURO.

Die Hunde sind aber auch bis 2.500 EURO versicherbar, siehe nachfolgende Tabelle.

Wert des Hundes Tagesprämie inkl. Steuer
1.500 EURO 23,80 EURO
2.000 EURO 28,56 EURO
2.500 EURO 33,32 EURO

 

Die Mindestprämie beträgt 50 EURO netto (die Tagesversicherung ist also meist ab 3 Hunden abschließbar).

Der Selbstbehalt beträgt auch hier, bei Verlust oder Tierarztkosten, 20 Prozent.

Ob Mais- oder Baujagd, bei der Versicherung gibt es keine Ausschlüsse, jedoch existiert außerhalb Deutschlands kein Versicherungsschutz (anders als bei der „Ganzjahres-Lebensversicherung“).

Aufnahmefähig sind alle gesunden Jagdhunde mit Ahnentafel und/oder Tätowierungsnummer/Chipnummer in einem Alter von sechs Monaten bis zum vollendeten 10. Lebensjahr.
Vor Beginn der Drückjagd sind die Namen der Hundeführer (-besitzer) und die Hundenamen im Antrag aufzulisten, eine bevollmächtigte Person mit Adresse zu nennen und eine Einzugsermächtigung zu erteilen.


Versicherungsschutz in Frankreich

Sehr viele saarländischen Jäger jagen beiderseits der deutsch-französischen Grenze. Dass Jagd bürokratisch geregelt ist, ist allgemein bekannt. Ein wichtiger sachlicher Aspekt ist die Jagdhaftpflichtversicherung, die sowohl in Deutschland als auch in Frankreich obligatorisch ist und in der Zielsetzung in etwa der KFZ-Haftpflichtversicherung entspricht. Während in Deutschland der Nachweis über den Abschluss einer ausreichenden Jagdhaftpflichtversicherung vorm Lösen des Jagdscheines erbracht werden muss – für Mitglieder, die an unserer Gruppen-Versicherung bei der Generali teilhaben, ganz unbürokratisch durch Zahlen der Prämie beim Lösen des Jagdscheines möglich -, muss in Frankreich der Nachweis nur bei der Jagd mitgeführt werden. Die Gefahr, dass hier eine Pflichtverletzung vorkommt, ist also in Frankreich wesentlich größer als in Deutschland. Nun bieten viele Jagdhaftpflichtversicherungen Deckung auch für die Jagd im Ausland an, so auch unsere Versicherung bei der Generali. Ob diese aber im jeweiligen Land ausreicht, muss vom Jäger selbst geprüft werden. In Frankreich ist eine deutsche Haftpflichtversicherung generell untauglich, da das französische Gesetz vorschreibt, dass die Versicherungssumme „unbegrenzt” sein muss. In Deutschland gibt es aber keine Haftpflichtversicherung, weder für Jagd noch für andere Bereiche, die unbegrenzt ist. Dies ist bislang zu wenig bekannt! Ganz praktisch bedeutet das, dass der deutsche Jäger für die Jagd in Frankreich auf französischer Seite eine Versicherungsagentur aufsuchen und dort eine Jagdhaftpflichtversicherung für Frankreich abschließen muss. Diese kostet rund 26,- EURO. Dass sich die Jagdjahre und damit auch die versicherten Perioden in Deutschland (01.04 – 31.03) und in Frankreich (01.07. – 30.06.) unterscheiden, sei nebenbei erwähnt.

Regelmäßig werden in Jagdzeitschriften Jagdhaftpflichtversicherungen gestestet. Dabei werden von „Testjägern” Versicherungsagenturen angeschrieben mit der Bitte, ein Angebot abzugeben. Die Generali belegt dabei regelmäßig keine vorderen Plätze. Jedoch unterscheiden sich sowohl der Deckungsumfang als auch die Prämie deutlich von unserem Gruppen-Vertrag. Hier sei nicht nur auf die mit 29,- EURO je Jahr äußerst günstige Prämie hingewiesen, sondern insbesondere auf die mit 5 Millionen für Personen- und Sachschäden hohe Versicherungssumme als auch auf die Besonderheit, dass zwei Hunde der Jagdhunderassen (bei Falknern auch zwei Beizvögel) mitversichert sind, auch außerhalb der Jagd. Das Mitglied möge dies einmal mit einer reinen Hundehalterhaftpflichtversicherung vergleichen! Von daher sollte die Teilnahme an unserer Gruppenhaftpflichtversicherung nur vernünftig sein. Und wer selbst keinen Hund hat, unterstützt damit die wichtige Jagdhundehaltung. Die meisten Schäden werden übrigens von den Hunden verursacht.