SchießstandDie VJS verfügt über zwei eigene Schießstände in Saarwellingen und in Steinberg-Deckenhardt sowie über zwei angemietete Schießstände in Homburg und in Dörsdorf (nur Kurzwaffenschießen).

In Saarwellingen stehen fünf 100m- Bahnen, ein laufender-Keiler und ein kombinierter Kipphasenstand/Kurzwaffenstand zur Verfügung. Die Benutzung der Stände ist für Mitglieder und deren Gäste frei. Nichtmitglieder zahlen je Benutzung 25,00 EURO. Es ist auch nur bei der VJS möglich, die saarländische Drückjagdnadel (15 hochwildtaugliche Schuss auf den laufenden Keiler in unterschiedlichen Anschlagsarten bzw. jagdnahen Situationen) zu erwerben.

Eigene Schießscheiben und Schusspflaster haben hier (fast) ausgedient. Die Anzeige der Schüsse auf den Zentimeter genau erfolgt elektronisch. Insbesondere das Üben auf den laufenden Keiler ist so viel bequemer und effektiver, weil nach jedem Schuss das Abkommen mit dem Treffersitz verglichen werden kann und ein zeitaufwendiges Nachvornelaufen entfällt. Eine Terminabsprache ist übrigens nicht notwendig.

Die Jägerausbildung und –prüfung findet ebenfalls auf dem Schießstand statt.

Schießstand Jägerheim

Öffnungszeiten

Montag:        10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 19.00 Uhr
Dienstag:      14.00 – 19.00 Uhr
Mittwoch:     10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 19.00 Uhr
Donnerstag: 14.00 – 19.00 Uhr
Freitag:         10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 19.00 Uhr

Samstag: reserviert für Jägerkurs, Hegeringe und Gruppen nur nach Absprache
Sonntag: 09.00 Uhr – 12.00 Uhr, vorzugsweise aber vergeben an Kreisgruppen und Hegeringe

Die Geschäftsstelle und die Schießstände sind am 1. November 2018 (Allerheiligen) geschlossen. Darüber hinaus sind die Schießstände wegen Jägerprüfung am Donnerstagen, 29.11.2018 geschlossen.

Der laufende Keiler-Stand ist an nachstehenden Tagen jeweils dienstags von 14.00 – 17.00 Uhr belegt:
23.10.2018, 06.11.2018.

Weitere Schließungen des Schießstandes bleiben auch kurzfristig vorbehalten. Bitte beachten Sie auch die Schießveranstaltungen unter Termine.

Besondere Anweisungen

  • Kein Schießen ohne Anmeldung!
    Den Anweisungen des Schießleiters / der Standaufsicht ist immer Folge zu leisten. Bei Unklarheiten ist die Standaufsicht zu kontaktieren.
  • Auf dem 100 m – Stand sind alle Waffen als Einzellader zu verwenden. Diese Anweisung geht der DJV-Schießvorschrift Ziffer 6.4.4 vor.
  • Auf dem 50 m – Stand kann der Schütze in Absprache mit der Standaufsicht die Waffe als Mehrlader benutzen. Die Standaufsicht kann aber auch ohne Angabe von Gründen bestimmen, dass die Waffe nur als Einzellader zu verwenden ist.
  • Bewusstes Zielen auf periphere Teile der Scheiben ist untersagt! Das heißt, als Ziel ist immer die „10“ anzuvisieren.
  • Waffen, deren Treffpunktlage unbekannt ist, insbesondere nach der Montage von Zielfernrohren, sind zunächst auf dem Keiler-Stand „grundzujustieren“. D.h., die „10“ des Keilers muss getroffen werden.
  • Die Verwendung von offenen Visierungen oder „Rotpunktvisieren ohne Vergrößerung“ ist auf dem 100 m – Stand untersagt!
  • Wenn die Treffpunktlage auf dem 100 m – Stand keine Gewähr für sicheres Treffen des mittleren Bereiches bietet oder es zu gravierenden Ausreißern kommt, ist das Schießen einzustellen.

Mit Benutzung der VJS-Schießstände erklärt sich der Schütze (m/w) mit folgender Regelung einverstanden:

Bei Boden-, Wand- und Deckentreffern (Bodentreffer im Bereich mit Bodenbelag, Wand- und Deckentreffer im überdachten Bereich) ist die Standaufsicht/Schießleitung gehalten, je Treffer eine Kostenbeteiligung von 25,00 EUROvom Verursacher zu vereinnahmen.

Zusatzregelung für den 100 m – Stand:

Bei Rahmentreffern werden eine Warnleuchte und eine Warnhupe aktiviert und der PC wird gesperrt.

Auch hier wird eine Kostenbeteiligung von 25,00 EURO durch den Verursacher fällig.

Bei Verstößen kann die Standaufsicht ein Standverbot erteilen.

Bei gröblichen oder wiederholten Verstößen kann der Landesjägermeister ein längerfristiges Standverbot erteilen.

Schießstand Pirmasens-Fumbach

An jedem ersten Samstag im Monat stellt die VJS zwischen 09 und 13 Uhr, nach der DJV-Schießstandordnung und Schießvorschrift geschulte Standaufsichtspersonen. Diese können auch die „Saarländische Drückjagdnadel“ abnehmen. Eine Voranmeldung ist bei Kreisschießobmann Joachim Welsch, Tel. 0177-6845885 oder stv. Mathias Grünnagel Tel. 0174-9019181, erforderlich. Es ist ausdrücklich erwünscht, sich rechtzeitig im Jahr anzumelden, damit wir unsere Kapazitäten an diesen Terminen auch voll ausschöpfen.

Wegen Auflagen für den Betreiber gelten für die Schrotstände die allgemeinen Schießzeiten bis 12 Uhr.

Alle Nutzer unterstehen dem uneingeschränkten Weisungsrecht der von der Kreisgruppe bzw. von der VJS gestellten Schießaufsichten. Die DJV-Schießstandordnung in der jeweils geltenden Fassung und die besonderen Vorschriften für die Schießanlage in der Fumbach sind zu beachten. Jeder Nutzer haftet für den ordnungsgemäßen Transport der Waffen und die Einhaltung der Vorschriften über den Transport von Munition zu den Schießstätten und stellt die Kreisgruppe insoweit von jeder Haftung frei. Jeder Schütze haftet für alle durch ihn auf der Schießanlage verursachten Schäden, gleich aus welchem Rechtsgrund. Dies gilt insbesondere für unbefugten Gebrauch nicht auf dem Stand zugelassener Waffen und Munition. Die ordnungsgemäße Entsorgung der Hülsen und Patronen ist Sache jedes Schützen.

Mit dem Rollhasenstand, dem Kurzwaffenstand, den Wurftaubenständen und den Kugelständen, haben wir mehrere Einzelstände, auf denen bei deren Betrieb eine Aufsicht sein muss. Um einen reibungslosen ganzheitlichen Schießbetrieb gewährleisten zu können, ist es wünschenswert, dass sich auch Mitglieder der VJS, die eine Schulung zur Aufsichtsführung im Jahr 2015 absolviert haben, situativ bei Engpässen als Aufsichtspersonal zur Verfügung stellen. Eine Registrierung der aufsichtführenden Personen ist durch den Betreiber erforderlich. Unter Vorlage des Sachkundenachweises und eines gültigen Jagdscheins kann man sich auf der Schießstätte registrieren lassen. Ansprechpartner hierfür ist der KSO der Kreisgruppe Pirmasens – Zweibrücken Wolfgang Sehnert.

Schießzeiten:

Mittwoch:  16:30 – 19:00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass während der Jungjägerausbildung von Mai bis Oktober dieser Termin vorrangig den Jagdscheinanwärtern vorbehalten ist. Trapschießen und das Einschießen/Kontrollschießen von Langwaffen auf einer 100 m Bahn ist möglich. Laufender Keiler kann nur ab 18.30 und nur wenn die Jungjäger ihr Schießen beendet haben, geschossen werden.

Samstag:       9:00 – 12:00 Uhr

Sonntag:       9:00 – 12:00 Uhr

Aktuelles in den jeweiligen Monaten entnehmen Sie bitte direkt mittels Link der Kreisgruppe Pirmasens-Zweibrücken e. V. www.ljv-pszw.deAuch auf der Homepage der VJS, unter der Rubrik „“Schießwesen“, finden Sie diesbezüglich Informationen. Insbesondere sind auch dieSchließtage monatlich aktualisiert und zu beachten.

Die Schießstätte der Kreisgruppe liegt bei der Fumbach. (Tel. 0 63 31-1 29 33)

Schießstand Steinberg-Deckenhardt

Büchsenstand: So. 09.00 Uhr – 11.30 Uhr
In den Wintermonaten kann wegen Witterungseinflüssen ein geregelter Schießbetrieb nicht garantiert werden. Über etwaige Änderungen der Öffnungszeiten informiert Sie das Schießstandteam auf der Internetseite www.jaeger-wnd.de und die Hegeringleiter.

Kurzwaffenschießstand Dörsdorf

Jeden 1. und 3. Montag im Monat von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Zusätzliche Veranstaltungen nur nach Absprache. Benutzung mit Kurzwaffe bis max. .45 ACP

Schießstand Baumholder (Skeet/Trap)

Montag: 10 – 18 Uhr
Dienstag: geschlossen
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 10 – 18 Uhr
Freitag: 10 – 18 Uhr
Samstag: 10 – 18 Uhr
Sonntag: 10 – 18 Uhr

An jedem ersten Wochenende im Monat ist der Stand samstags und sonntags wegen Paintball-Aktivitäten geschlossen!
Weiter können auch einzelne Tage an Paintball-Gruppen vergeben sein.
Deshalb sollte man unter der Telefon-Nr. 06783-67182 zwei Tage vorher anrufen und sich genau erkundigen.
Für Informationen steht auch KSO Hubert Krein als Ansprechpartener zur Verfügung.

Kosten für die Schießstandbenutzung

1. Die Benutzung des Schießstandes ist für VJS-Mitglieder kostenlos.

2. Die Benutzung des Schießstandes für Nichtmitglieder, die weder einem anderen LJV angehören noch “Gast” sind, siehe unten, kostet pauschal 25,00 Euro.

3. Für Mitglieder anderer, dem DJV angehörende Landesjagdverbände, kostet die Benutzung pauschal 10,00 Euro.

Eine Benutzung bezieht sich auf einen Öffnungshalbtag. Innerhalb dieses Öffnungshalbtages können alle Stände ohne Zeitbegrenzung genutzt werden.

Im Pauschal-Betrag sind auch Zusatz-Leistungen wie die Abnahme der Saarländischen Drückjagdnadel enthalten.
(Die gesetzliche Mehrwertsteuer ist im Betrag enthalten.)

Wir bitten unsere Mitglieder deshalb um Verständnis, dass sie Ihre Mitgliedschaft nachweisen müssen, in der Regel durch den Stempel im gültigen Jagdschein „VJS-Beitrag bezahlt.”

 

Gäste sind von der Zahlung befreit:

Als Gäste zählen  Nichtjäger, die auf Einladung und in Anwesenheit eines VJS-Mitglieds schießen.

Gäste sind weiter Mitglieder von Gruppen, die auf Einladung der VJS bzw. in Absprache mit der Geschäftsstelle zu festgesetzten Terminen schießen und von einem Beauftragten der VJS betreut werden.

Gäste sind auch Kunden der Büchsenmacher, sofern sie mit der Waffe schießen, die sich in der Obhut des Büchsenmachers befindet / befunden hat, zum Zwecke des Probe- oder Kontrollschießens.

Diese Festlegung wurde vom Vorstand in seiner Sitzung am 18.05.2016 getroffen.
Zur Information für Nichtmitglieder:

Der VJS-Mitgliedsbeitrag beträgt 77,50 EURO. Darin ist neben der freien Schießstandbenutzung u. a. auch der Bezug der Mitgliederzeitschrift „Der Saarjäger” enthalten (erscheint viermal jährlich). Weitere Informationen und Antragsformulare erhalten Sie in der Geschäftsstelle.

Diese Festlegung wurde vom Vorstand in seiner Sitzung am 09.02.2011 einstimmig getroffen.

Wichtiger Hinweis!

Grundsätzlich muss beachtet und unterschieden werden, dass es eine von der VJS gestellte STANDAUFSICHT gibt, die für die Öffnung, Inbetriebnahme und Betreuung der Schießstände verantwortlich ist und es zum anderen auf jedem Stand eine SCHIESSAUFSICHT geben muss. Diese Schießaufsicht ist dafür verantwortlich, dass die Standordnung und die Sicherheitsvorschriften und alles, was dazu gehört, eingehalten werden, siehe oben! Da sich niemand teilen kann, kann die STANDAUFSICHT nur auf einem Stand auch gleichzeitig SCHIESSAUFSICHT sein. Sollten zwei oder drei Stände unserer Schießanlagen nachgefragt werden, ist es notwendig, dass einer der Schützen nicht selbst schießt, sondern das Schießen der übrigen Anwesenden überwacht. Dazu dient die Bestellung zur Schießaufsicht, die mit der „braunen Karte” nachgewiesen wird. Sollte niemand der Anwesenden Schießaufsicht sein oder sich keiner zu der Ausübung der Tätigkeit bereit finden, kann auf diesem Stand auch nicht geschossen werden. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht und ich bitte hierfür um Verständnis.

Im Übrigen gehe ich davon aus, dass bei jedem Schießstandbesuch der Jagdschein auch zwecks Kontrolle der Mitgliedschaft, die WBK, man denke an Verkehrskontrollen und, im Falle der Schießaufsicht, auch das „rote Kärtchen” mitgeführt werden. Die STANDAUFSICHT ist gehalten, dies zu überprüfen, auch hierfür bitte ich um Verständnis in unser aller Interesse.
Johannes Schorr
(Geschäftsführer)

Für die saarländische Drückjagdnadel gelten folgende Bedingungen:

  • Das Kaliber muss auf alles Schalenwild geeignet sein.
  • jeweils 50m Schussentfernung (Stand „laufender Keiler“), die Reihenfolge der Disziplinen ist beliebig:
  • 5 Schuss stehend freihändig auf den laufenden Keiler
    („jagdliche Gewehrhaltung“ gemäß III. Ziff. 3 der DJV-Schießvorschrift, kein Voranschlag)
  • 5 Schuss stehend freihändig auf den stehenden Keiler
    (pro Schuss 5 sec Zeit)
  • 5 Schuss sitzend auf den stehenden Keiler (pro Schuss 5 sec Zeit),
    Anschlagart beliebig (freihändig, aufgestützt oder aufgelegt)
  • Die Bedingungen für die Nadel sind erfüllt, wenn mindestens 100 Ringe erreicht wurden, es zählen jedoch nur die Ringe „8“, „9“ und „10“ mit folgender Erweiterung:
  • Die Ringe „5“ und „3“ nach vorne, in Laufrichtung, werden als „8“ gezählt, da die Schüsse im anatomischen Sinne absolut tödlich sind.
  • Werden die 100 Ringe nicht erreicht, können auf Wunsch sofort im Anschluss maximal zwei Teildisziplinen wiederholt werden oder eine Teildisziplin zweimal.
  • Die Übung kann als Ganzes beliebig oft wiederholt werden.