„Jagen ohne Hund ist Schund“

sagten unsere jagdlichen Vorfahren über Jahrhunderte völlig zu Recht und diese Aussage hat mehr denn je seine Berechtigung. So wie sich die Einstellung des Menschen zum Tier als Geschöpf und Wesen in der Vergangenheit bis heute geändert hat, hat sich auch die Einstellung des Jägers zu seinem Jagdhund einer Wandlung unterzogen. Die Aufzucht, Ausbildung und Abrichtemethodik des Jagdhundes hat sich zu früher stark verändert.

Im Bewusstsein der heutigen Jägerschaft nimmt der ethische Grundgedanke des waid-und tierschutzgerechten Jagens einen hohen Stellenwert ein. Der Jagdhund gilt nicht nur als Helfer bei der Suche nach Beute, sondern im Besonderen auch als unverzichtbarer Helfer bei der Suche nach angeschossenem oder verunfalltem Wild.

Die Zuchtvereine bieten den Jägerinnen und Jägern eine sehr große Bandbreite an Jagdhunderassen für unterschiedlichste Einsatzzwecke (siehe Links). Die VJS bietet der Jägerschaft zudem alljährlich Vorbereitungslehrgänge für die gesetzlichen Brauchbarkeitsprüfungen an. Die Prüfungen finden dann in den Monaten Juni und Oktober statt.

Foto: Michael Stadtfeld
Foto: Michael Stadtfeld

Anmeldung und Termine

 

Anmeldeformular Hundeführerlehrgang

Anmeldeformular Brauchbarkeitsprüfung

Brauchbarkeitsprüfungsordnung inkl. Richtlinien


Hundeführerlehrgang

1. Treffen für alle Teilnehmer: 24. März 2020, 18.00 Uhr
Meldeschluss: 20. März 2020
Beginn Lehrgang für die Brauchbarkeitsprüfung auf Schalenwild: 05. April 2020
Beginn Lehrgang für die volle Brauchbarkeitsprüfung: 24. Mai 2020

Brauchbarkeitsprüfung (nur auf Schalenwild)

Termin: 27./28. Juni 2020
Meldeschluss: 10. Juni 2020

Volle Brauchbarkeitssprüfung
Termin: 17./18. Oktober 2020 (ggf. eingeschränkte BP)
Meldeschluss: 30. September 2020

Brauchbarkeitsprüfung

vom 19./20. Oktober 2019

 

 

  • Prüfung über die jagdliche Brauchbarkeit:

 

27 Hunde gemeldet                          20 bestanden

26 erschienen                                    7 nicht bestanden

nachstehende Hunde haben die Prüfung bestanden (Reihenfolge alphabetisch):

 

Name des Hundes Rasse Führer
Titel Vorname Name
Bilbo vom Schangenhof DD Baus Albert
Paula vom Prinzenbusch PP Berger-Becker Nicole
Kara vom Domstein DL Betscheider Harry
Lotte DD Binkle Bernd
Gero II vom Salmtal DD Biwer Martin
Bautz vom Dhrontal DL Blum Brigitte
Quintus van Beythem DD Bohr Peter
Pablo vom Obermoselthal KlM Bungert Yannik
Ella vom Steinriegel KLM Eisenberger Martina
Axel vom Tiberbach Pudelpointer Faßbender Daniel
Jenny v.d. Obermosel DD Kell Michael
Cecil vom Helmriegel EpPic Kohler Pauline
Benny vom Schloss Beuggen DD Mitzel Claus
Barney vom Dhrontal DL Palm Gerd
Jonny von der Obermosel DD Reckmann Andreas
Casper vom Sonnenwald DK Richter Dieter
Bea vom Dhrontal DL Saar Michael
Ulf vom weißen Sand Weimaraner Schweitzer Ina
Aline DK Ulrich Herbert
Ike vom Volkenbach DD Weber Martin

 

  • Prüfung über die jagdliche Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Schalenwild (nach § 48 BPO):

 

13 Hunde gemeldet                          9 bestanden

13 erschienen                                    4 nicht bestanden

 

nachstehende Hunde haben die Prüfung bestanden (Reihenfolge alphabetisch):

 

Name des Hundes

Rasse

Führer
Titel Vorname Name
Qaskin v. Leiningerland (Lissi) ESS Bard Kerstin
Piino vom alten Forstgarten FCI RT Biegel Jörg
Cessi vom Orkelsfels DJT Jäger Reimund
Karmel Beskidzkiej Ostoi BGS Rupp Thomas
Elly von der Kopovmeute Slovensky Kopov Schneider Jens
Karline WT Voltmar Michael
Lux BGS Wotipka Tobias
Ben Gr/DD Zenner Jörg
Zoran vom Spittergrund „Jall“ Deutsch Wachtel Zewe Manuela

Nachsuche über die französische Landesgrenze hinweg

Die VJS bietet französischen Schweißhundführern Schießprüfung für den deutschen Jagdschein an. Jeweils fünf Schweißhundführer aus Frankreich und Deutschland dürfen Nachsuchen auch über die Landesgrenze hinweg durchführen. Der Film gibt Informationen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Gemäß der Vereinbarung zur Unterstützung der grenzüberschreitenden Wildfolge durch die VJS und die FDC57 wurde nachstehenden Schweißhundeführern die Nachsuche in den Gebieten des Département de la Moselle und des Saarlandes ermöglicht:

Jean-Luc Dissieux, 10 rue de la foret, 57200 Bliesebersing, Tel: 06.85.11.21.05
Serge Entringer, 9 rue des roses, 57320 St Francois Lacroix,Tel: 06.80.05.06.59 o. 03.82.82.36.21
Nicolas Fritz, 1 rue saint Wendelin, 57980 Diebling, Tel: 06.27.16.75.81
Eric Schmitt, 30 rue de Vatimont, 57400 Herny, Tel: 06.76.07.34.26
Gilles Sinicco, 15 rue Gustave Soubrouard, 57380 Chemery lès Faulquemont, Tel: 06.10.02.65.25

Andy Schmidt, Lieselottenstraße 20, 66424 Homburg, Tel: 0151-21233264 o. 06841-817381
Bernd Weiskircher, Sprenger Straße 5, 66346 Püttlingen, Tel: 0170-5506616 o. 06806-9946139
Carsten Federspiel, Forsthaus, 66583 Spiesen-Elversberg, Tel: 0175-2200802 o. 0160-4445028
Harald Wilhelm, Humweilerstraße 41, 66649 Oberthal, Tel: 0171-1818939 o. 06854-8931
René Wiese, Forsthausstraße 95, 66787 Wadgassen, Tel: 0152-01921290 o. 06834-69365

Lebensversicherung für Hunde

Ganzjahres-Lebensversicherung für Jagdhunde.

Generell sind die Jagdhunde unserer Mitglieder über den Mitgliedsbeitrag gegen Unfälle bei Drückjagden versichert. Aber eben nur bei Drückjagden und auch nicht bei Erkrankungen. Über die Gries & Birster GmbH ist nun auch eine Lebensversicherung für die Jagdhunde darstellbar. (Nur im Zusammenhang mit der Jagd bzw. mit der Ausbildung zum Jagdhund.) Damit kann der Hundeführer seinen Vierbeiner nicht nur gegen Unfalltod, sondern auch gegen Krankheiten versichern. Dies bekommt nun seit dem Auftreten der Aujeszkyschen Krankheit im Saarland eine ganz neue Bedeutung.

Es ist nur der tatsächliche Wert des Hundes versicherbar, die Auszahlsumme im Verlustfall versteht sich abzüglich 20 % Selbstbehalt. Der Wert des Hundes darf zwischen 1.500 EURO und 4.000 EURO betragen und die Prämie beträgt dann 4,5 % der Versicherungssumme zuzüglich 19 % Versicherungssteuer. Soll der Hund auch im Ausland versichert sein (nur EU-Mitgliedsstaaten) erhöht sich die Prämie auf 5,5 % (zzgl. Versicherungssteuer).

Aufnahmefähig sind alle gesunden Jagdhunde mit Ahnentafel und/oder Tätowierungsnummer/Chipnummer in einem Alter von sechs Monaten bis zum vollendeten 10. Lebensjahr. Ab einer Versicherungssumme von 2.000 EURO ist die Ahnentafel einzureichen. Die Versicherungsfähigkeit endet mit Vollendung des 12. Lebensjahres.

Mitversichert sind dabei 750 EURO Tierarztkosten je Jahr, ebenfalls mit 20 % Selbstbehalt. Die Wartezeit nach Anmeldung beträgt 2 Wochen.

Beispiele:

Wert des Hundes Jahresprämie für Deutschland Jahresprämie für die EU
1.500 EURO 80,33 EURO 98,18 EURO
2.000 EURO 107,10 EURO 130,90 EURO
3.000 EURO 160,65 EURO 196,35 EURO
4.000 EURO 214,20 EURO 261,80 EURO

Tages-Versicherung für Drückjagden

Über die bisher durch die VJS abgeschlossene Hundeunfallversicherung hinaus bestand ein Bedarf einer Tagesversicherung für Drückjagden insbesondere dann, wenn Nichtmitglieder, z.B. aus Rheinland-Pfalz, als Hundeführer an einer Jagd teilnahmen. Ein Zusatzbedarf ist jetzt entstanden, weil die „VJS-Versicherung“, die im Mitgliedsbeitrag enthalten ist, Krankheiten (z.B. Aujeszky-Infektion nach Kontakt mit Schwarzwild) nicht mitversichert. Dies ist jedoch bei der Tagesversicherung wie auch bei der Jahreslebensversicherung, siehe vor, der Fall.

Die Gesamtprämie beträgt regelmäßig 23,80 EURO je Hund inklusive der Versicherungssteuer. Damit ist der Hund mit 1.500 EURO versichert, inklusive Tierarztbehandlungskosten bis 1.000 EURO. Die Hunde sind aber auch bis 2.500 EURO versicherbar, siehe nachfolgende Tabelle.

Wert des Hundes Tagesprämie inkl. Steuer
1.500 EURO 23,80 EURO
2.000 EURO 28,56 EURO
2.500 EURO 33,32 EURO

Die Mindestprämie beträgt 50 EURO netto (die Tagesversicherung ist also meist ab 3 Hunden abschließbar). Der Selbstbehalt beträgt auch hier, bei Verlust oder Tierarztkosten, 20 Prozent. Ob Mais- oder Baujagd, bei der Versicherung gibt es keine Ausschlüsse, jedoch existiert außerhalb Deutschlands kein Versicherungsschutz (anders als bei der „Ganzjahres-Lebensversicherung“).

Aufnahmefähig sind alle gesunden Jagdhunde mit Ahnentafel und/oder Tätowierungsnummer/Chipnummer in einem Alter von sechs Monaten bis zum vollendeten 10. Lebensjahr. Vor Beginn der Drückjagd sind die Namen der Hundeführer (-besitzer) und die Hundenamen im Antrag aufzulisten, eine bevollmächtigte Person mit Adresse zu nennen und eine Einzugsermächtigung zu erteilen.

Interessenten wenden sich bitte an:

Andreas Abel
BAV-Berater

Versicherungskaufmann (IHK)
Generali Bürogemeinschaft
BAV- und Versicherungsservice Illtal
Josefstraße 9
66557 Illingen-Saar
Mobil:   0173-348 27 24
Tel:      06825-49000
Fax:     06825-49094
a.abel@allfinanz.ag

Weiherordnung der VJS

Es muss bei allen Übungen ein Richter (Sachkundiger nach § 27 Abs. 4 SJG) anwesend sein.

1. Es muss ein brauchbarer Hund zur Arbeit mit der Ente anwesend sein.
2. Alle Nutzer müssen die Übungszeiten mit einem Vorsitzenden der ZV oder dessen Beauftragtem abstimmen. (siehe Saarjäger und Internet)
3. Nur Mitglieder der Saarländischen Zuchtvereine, welche Beitrag zum Weiher bezahlen oder Mitglieder der VJS dürfen die Weiheranlage benutzen.
4. Es müssen unbedingt die Übungszeiten eingehalten werden.
5. Es darf nur mit Stahlschroten geschossen werden.

Übungszeiten (ab 01.07.):

Mittwoch bis Samstag von 08.00 Uhr – 18.00 Uhr und Sonntag von 08.00 Uhr – 14.00 Uhr.

(Die Anlage ist in der Regel für die Dauer des Hundeführerlehrganges sonntags von 10 – 12 Uhr durch die Lehrgangsteilnehmer besetzt.)

 

 

Sicherheit bei Jagd_Mross_DJV
Hier die Liste einiger Hundeverbände:

Deutsch-Drahthaar Saarland

Deutscher Jagdterrier Club 

Deutsch Kurzhaar Saar

Deutsch-Langhaar- Verband Saarland

Deutscher Teckelklub Landesverband Rheinland-Pfalz-Saarland

Jagdgebrauchhundeverband Dachverband (Mitglied des VDH, FCI, Papiere mit Sperlingshund)

Kleine Münsterländer Saar-Rhein-Pfalz

Verein für französische Vorstehhunde Landesgruppe Saar-Pfalz

Verein Hirschmann Hannoverscher Schweißhund

Weimaraner Landesgruppe Rheinland-Pfalz-Saarland