Der Keiler vom Lachwald
Exakt 40 Jägerinnen und Jäger fanden sich am 03. Oktober 2009 auf dem Schießstand in Saarwellingen ein, um an dem Schießen teilzunehmen. Neben vielen Freunden von Herbert Pfleger und vielen Schützen, die an diesem Schießen seit Jahren und Jahrzehnten teilnehmen, gab es aber auch viele neue Gesichter, die durch die interessanten Großkaliber-Disziplinen zur Teilnahme animiert wurden. Es mussten je 5 Schuss auf 100 m auf die Überläuferscheibe einmal stehend angestrichen und einmal sitzend freihändig abgegeben werden. Auf dem „laufenden- Keiler-Stand" erschien der Keiler für 3 Sekunden und musste in dieser Zeit vom Hocker aus beschossen werden. Man merkte hier, dass die Zeitbegrenzung im Nacken für fast schwierigere Bedingungen sorgte als sie vom Beschießen einer laufenden Scheibe gegeben werden. Auf dem Kurzwaffenstand musste ein „annehmender Keiler" mit 5 Schuss auf 10 Meter Entfernung innerhalb von 15 Sekunden „gestoppt" werden. Für das Beschießen der DJV-Kurzwaffenscheibe auf 20 m hatte man zwar die doppelte Zeit, allerdings musste hier die Waffe geholstert werden und aus dem Holster gezogen werden. Speziell der annehmende Keiler hatte es dank schwieriger Kontrastverhältnisse „in sich". Trotzdem wurden insgesamt hervorragende Ergebnisse erzielt, die zeigen, dass die Jäger sowohl mit ihren Lang- als auch mit ihren Kurzwaffen umgehen können. Von 230 möglichen Ringen erreichtenStefan Schäfer 217Andreas Höhne 210Herbert Theisen 209Johannes Schorr 208Reinhard Michel 206Uwe Persch 205Wolfgang Schäfer 205Thomas Fritz 201Volker Scheid 200Wolfgang Heidenreich 197 undRalf Schon 197 Ringeund belegten damit die ersten 10 Plätze.
Landesjägermeister Andreas Schober war leider durch die parallel stattfindende Falknerprüfung verhindert. Landesschießobmann Klaus Persch führte die Siegerehrung vor dem Jägerheim durch, die aufgrund der guten technischen Verhältnisse am Schießstand und der Disziplin der Schützen und Aufsichten pünktlich zur Mittagszeit und dank des guten Wetters auch draußen stattfinden konnte. Die besten Schützen konnten sich über wertvolle Sach- und Buchpreise freuen. In einer Schweigeminute gedachten die Jägerinnen und Jäger ihrem ehemaligen Kameraden Herbert Pfleger und dachten an die vielen schönen Stunden, die sie mit ihm auf dem Schießstand, auf der Jagd und nach den Veranstaltungen in fröhlicher Runde verbracht hatten.