ACHTUNG!
Wichtige Mitteilung für unsere Mitglieder!

Um den Beitrag für die Rechtsschutzversicherung ADVOCARD, bei der alle unsere Mitglieder in jagdlichen Rechtsangelegenheiten versichert sind, stabil zu halten, gab es nur die Möglichkeit, aktuell und kurzfristig den Selbstbehalt auf 500 EURO anzuheben. Die Versicherung hat uns ihre diesbezüglichen Zahlen vorgelegt und wir haben – gerade auch im Hinblick auf evtl. kostspielige Rechts-Auseinandersetzungen – dies als tragbaren Kompromiss angesehen, um Ihre Kündigung zu vermeiden.

Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme.

Johannes Schorr
Geschäftsführer

 

Generali Haftpflicht-Bedingungen
Generali Versicherungspaket

Jagdhaftpflichtversicherung

Beim Lösen des Jagdscheines muss der Jäger den Abschluss einer Jagdhaftpflichtversicherung nachweisen.

Die VJS hat für ihre Mitglieder einen Gemeinschaftsjagdhaftpflichtversicherungsvertrag zu günstigen Prämiensätzen abgeschlossen. Beim Lösen des Jagdscheines können Sie der Behörde gegenüber erklären, dass Sie

1. VJS-Mitglied werden wollen;
2. von der VJS-Haftpflichtversicherung Gebrauch machen wollen.

Die Behörde notiert dies und zieht die notwendigen Beiträge zusammen mit den Jagdscheingebühren ein. Lesen Sie sich hier den Versicherungsvertrag durch.

Ansprechpartner für die Mitglieder der VJS in diesen Versicherungsfragen ist die:

Direktion der Generali Versicherung
Gries & Birster GmbH
Bleichstr. 18
66111 Saarbrücken
Tel 0681-379770
Fax 0681-379777
griesbirstergmbh@service.generali.de
www.griesbirstergmbh.service.generali.de

Geschäftszeiten:
Mo. – Do.: 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Fr.: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Schadensfälle können direkt bei der Sevice-Agentur gemeldet werden.


Unfall-/Jagdrechsschutz-Versicherung

Anlässlich des Landesjägertages am 21.05.2011 in Püttlingen wurde von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands einstimmig beschlossen, den Beitrag um 12,50 EURO zu erhöhen, um mit diesem Geld für alle Mitglieder ein Versicherungspaket abzuschließen.
Es besteht also keine Wahlfreiheit, ob man gegen ein zusätzliches Entgelt an der Gruppen-Versicherung der VJS teilnimmt wie bei der Jagd-Haftpflichtversicherung, sondern jedes Mitglied ist über den Mitgliedsbeitrag versichert.

Es handelt sich hierbei um eine Unfallversicherung für Jägerinnen und Jäger während der Jagd, um eine Unfallversicherung für Jagdhunde unserer Mitglieder auf Treib- und Drückjagden und um eine Jagd-Rechtsschutz-Versicherung.

Wir erlauben uns den Hinweis an die Damen und Herren Jagdleiter, dass die Hunde von Nicht-Mitgliedern, z. B Gäste oder Meuteführer aus anderen Bundesländern, nicht versichert sind. (Achtung: Die Jagdunfallversicherung gilt nur während jagdlicher Betätigung, ist also kein Ersatz für eine etwaige private Unfallversicherung!)

Nachfolgend teilen wir Ihnen die Versicherungsbedingungen im Einzelnen mit:

1. Jagd-Unfallversicherung für alle Unfälle während jeder erlaubten und berechtigten jagdlichen Betätigung weltweit.

Versicherungssummen:

· Tod 10.000 EURO

· Invaliditätsgrundsumme 50.000 EURO

· Vollinvaliditätsumme 175.000 EURO

· Bergungskosten, Hilfeleistungen bei schweren Verletzungen, Reha-Beihilfe jeweils 5.000 EURO

· kosmetische Operationen 10.000 EURO
Mitversichert sind:

· Die Folgen der durch Zeckenbiss übertragenen Infektionskrankheiten FSME und Lyme-Borreliose

· Unfälle infolge von Geistes- oder Bewussteinsstörungen durch Herzinfarkt, Schlaganfall, verordnete Medikamente oder Alkoholgenuss

· Unfälle durch einen epileptischen Anfall

· Leistung von 3.000 EURO, wenn der Versicherungsnehmer Opfer eines Raubüberfalls oder einer Geiselnahme wurde, auch ohne körperliche Verletzungen.
Invaliditätszahlung bei Diagnosestellung:

· Sprunggelenksfraktur 2.000 EURO

· Komplette Kreuzbandruptur oder verschobene Radiusfraktur oder Radiusköpfchenfraktur 4.000 EURO

· Fersenbeinfraktur oder Kompressionsfraktur eines Wirbelkörpers 5.000 EURO

· Komplette Schienbeinfraktur oder Kniescheibenfraktur oder Oberschenkelhalsfraktur oder Oberarmkopffraktur 5.700 EURO

2. Unfallversicherung für Jagdhunde bei Drückjagden:

Unfälle von Jagdhunden der Mitglieder auf Treib- und Drückjagden im Saarland und in angrenzenden Bundesländern und im angrenzenden Ausland einschließlich Anreise und Rückreise in den Heimatzwinger. Der Schutz besteht für alle gesunden Jagdhunde bis zum vollendeten 12. Lebensjahr.

Leistungsarten:

· Tod oder Nottötung infolge eines Unfalles während des Jagdbetriebes einschließlich der Nachsuche nach der Drückjagd

· Diebstahl, Raub oder Abhandenkommen während des Jagdbetriebes

· Tierarztkosten
Versicherungssummen:

· 2.000 EURO je geprüften Hund (mindestens eine bestandene über die Anlagenprüfung hinausgehende jagdliche Prüfung)

· 1.000 EURO je ungeprüften Hund

· bei Welpen der nachgewiesene Kaufpreis bis maximal 600 EURO je Tier.

– Tierarztkosten bis 1.000 EURO je Tier bei einem Selbstbehalt von 100 EURO

3. eine Jagd-Rechtsschutz-Versicherung über die Advocard.

Der Versicherungsschutz umfasst:

· die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen, soweit diese nicht auf einer Vertragsverletzung oder einer Verletzung eines dinglichen Rechtes an Grundstücken, Gebäuden oder Gebäudeteilen beruhen.

· die Abwehr von Ansprüchen auf Ersatz von Wildschäden

· die Verteidigung in Verfahren wegen des Vorwurfs der Verletzung einer Vorschrift des Straf-, Ordnungswidrigkeiten-, Disziplinar- und Standesrechts. Bei Freiheitsstrafen sowie bei Geldstrafen und -bußen über 250,00 EURO sind Gnaden-, Strafaufschub und Zahlungserleichterungsverfahren eingeschlossen und zwar für insgesamt zwei Anträge je Versicherungsfall. Versicherungsschutz besteht auch für nur vorsätzlich begehbare Vergehen nach jagd-, tier- und naturschutzrechtlichen Vorschriften, solange keine rechtskräftige Verurteilung wegen Vorsatzes erfolgt. Im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung wegen Vorsatzes hat der Versicherte die erbrachten Leistungen zurück zu erstatten.

· die Wahrnehmung rechtlicher Interessen vor Sozialgerichten der Bundesrepublik Deutschland, die Wahrnehmung rechtlicher Interessen vor Verwaltungsgerichten der Bundesrepublik Deutschland.

· Die Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus schuldrechtlichen Verträgen.

Mit Ausnahme des Sozial- und Verwaltungsgerichts-Rechtsschutzes besteht weltweit Versicherungsschutz.

Die Versicherungssumme beträgt hierbei 50.000 EURO je Rechtschutzfall und stellt zugleich die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres dar. Strafkautionen werden zusätzlich bis zu 25.000 EURO darlehensweise zur Verfügung gestellt.

Ansprechpartner für die Mitglieder der VJS in diesen Versicherungsfragen ist die:

Direktion der Generali Versicherung
Gries & Birster GmbH
Bleichstr. 18
66111 Saarbrücken
Tel 0681-379770
Fax 0681-379777
griesbirstergmbh@service.generali.de
www.griesbirstergmbh.service.generali.de

Geschäftszeiten:
Mo. – Do.: 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Fr.: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Schadensfälle können direkt bei der Sevice-Agentur gemeldet werden.

 

Versicherungsschutz in Frankreich

Sehr viele saarländischen Jäger jagen beiderseits der deutsch-französischen Grenze. Dass Jagd bürokratisch geregelt ist, ist allgemein bekannt. Ein wichtiger sachlicher Aspekt ist die Jagdhaftpflichtversicherung, die sowohl in Deutschland als auch in Frankreich obligatorisch ist und in der Zielsetzung in etwa der KFZ-Haftpflichtversicherung entspricht. Während in Deutschland der Nachweis über den Abschluss einer ausreichenden Jagdhaftpflichtversicherung vorm Lösen des Jagdscheines erbracht werden muss – für Mitglieder, die an unserer Gruppen-Versicherung bei der Generali teilhaben, ganz unbürokratisch durch Zahlen der Prämie beim Lösen des Jagdscheines möglich -, muss in Frankreich der Nachweis nur bei der Jagd mitgeführt werden. Die Gefahr, dass hier eine Pflichtverletzung vorkommt, ist also in Frankreich wesentlich größer als in Deutschland. Nun bieten viele Jagdhaftpflichtversicherungen Deckung auch für die Jagd im Ausland an, so auch unsere Versicherung bei der Generali. Ob diese aber im jeweiligen Land ausreicht, muss vom Jäger selbst geprüft werden. In Frankreich ist eine deutsche Haftpflichtversicherung generell untauglich, da das französische Gesetz vorschreibt, dass die Versicherungssumme „unbegrenzt“ sein muss. In Deutschland gibt es aber keine Haftpflichtversicherung, weder für Jagd noch für andere Bereiche, die unbegrenzt ist. Dies ist bislang zu wenig bekannt! Ganz praktisch bedeutet das, dass der deutsche Jäger für die Jagd in Frankreich auf französischer Seite eine Versicherungsagentur aufsuchen und dort eine Jagdhaftpflichtversicherung für Frankreich abschließen muss. Diese kostet rund 26,- EURO. Dass sich die Jagdjahre und damit auch die versicherten Perioden in Deutschland (01.04 – 31.03) und in Frankreich (01.07. – 30.06.) unterscheiden, sei nebenbei erwähnt.

Regelmäßig werden in Jagdzeitschriften Jagdhaftpflichtversicherungen gestestet. Dabei werden von „Testjägern“ Versicherungsagenturen angeschrieben mit der Bitte, ein Angebot abzugeben. Die Generali belegt dabei regelmäßig keine vorderen Plätze. Jedoch unterscheiden sich sowohl der Deckungsumfang als auch die Prämie deutlich von unserem Gruppen-Vertrag. Hier sei nicht nur auf die mit 29,- EURO je Jahr äußerst günstige Prämie hingewiesen, sondern insbesondere auf die mit 5 Millionen für Personen- und Sachschäden hohe Versicherungssumme als auch auf die Besonderheit, dass zwei Hunde der Jagdhunderassen (bei Falknern auch zwei Beizvögel) mitversichert sind, auch außerhalb der Jagd. Das Mitglied möge dies einmal mit einer reinen Hundehalterhaftpflichtversicherung vergleichen! Von daher sollte die Teilnahme an unserer Gruppenhaftpflichtversicherung nur vernünftig sein. Und wer selbst keinen Hund hat, unterstützt damit die wichtige Jagdhundehaltung. Die meisten Schäden werden übrigens von den Hunden verursacht.