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News:

21.05. 2013

Hannoversche Schweißhunde in Otzenhausen / Saarland

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20.04. 2013

Landesjägertag 2013 in Kirkel-Limbach

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Recht

Jagd- und Schonzeiten


Satzung der VJS


Wichtiger Hinweis!
Versicherungsschutz in Frankreich

Sehr viele saarländischen Jäger jagen beiderseits der deutsch-französischen Grenze. Dass Jagd bürokratisch geregelt ist, ist allgemein bekannt. Ein wichtiger sachlicher Aspekt ist die Jagdhaftpflichtversicherung, die sowohl in Deutschland als auch in Frankreich obligatorisch ist und in der Zielsetzung in etwa der KFZ-Haftpflichtversicherung entspricht. Während in Deutschland der Nachweis über den Abschluss einer ausreichenden Jagdhaftpflichtversicherung vorm Lösen des Jagdscheines erbracht werden muss - für Mitglieder, die an unserer Gruppen-Versicherung bei der Generali teilhaben, ganz unbürokratisch durch Zahlen der Prämie beim Lösen des Jagdscheines möglich -, muss in Frankreich der Nachweis nur bei der Jagd mitgeführt werden. Die Gefahr, dass hier eine Pflichtverletzung vorkommt, ist also in Frankreich wesentlich größer als in Deutschland. Nun bieten viele Jagdhaftpflichtversicherungen Deckung auch für die Jagd im Ausland an, so auch unsere Versicherung bei der Generali. Ob diese aber im jeweiligen Land ausreicht, muss vom Jäger selbst geprüft werden. In Frankreich ist eine deutsche Haftpflichtversicherung generell untauglich, da das französische Gesetz vorschreibt, dass die Versicherungssumme „unbegrenzt" sein muss. In Deutschland gibt es aber keine Haftpflichtversicherung, weder für Jagd noch für andere Bereiche, die unbegrenzt ist. Dies ist bislang zu wenig bekannt! Ganz praktisch bedeutet das, dass der deutsche Jäger für die Jagd in Frankreich auf französischer Seite eine Versicherungsagentur aufsuchen und dort eine Jagdhaftpflichtversicherung für Frankreich abschließen muss. Diese kostet rund 26,- EURO. Dass sich die Jagdjahre und damit auch die versicherten Perioden in Deutschland (01.04 - 31.03) und in Frankreich (01.07. - 30.06.) unterscheiden, sei nebenbei erwähnt.

Regelmäßig werden in Jagdzeitschriften Jagdhaftpflichtversicherungen gestestet. Dabei werden von „Testjägern" Versicherungsagenturen angeschrieben mit der Bitte, ein Angebot abzugeben. Die Generali belegt dabei regelmäßig keine vorderen Plätze. Jedoch unterscheiden sich sowohl der Deckungsumfang als auch die Prämie deutlich von unserem Gruppen-Vertrag. Hier sei nicht nur auf die mit 29,- EURO je Jahr äußerst günstige Prämie hingewiesen, sondern insbesondere auf die mit 5 Millionen für Personen- und Sachschäden hohe Versicherungssumme als auch auf die Besonderheit, dass zwei Hunde der Jagdhunderassen (bei Falknern auch zwei Beizvögel) mitversichert sind, auch außerhalb der Jagd. Das Mitglied möge dies einmal mit einer reinen Hundehalterhaftpflichtversicherung vergleichen! Von daher sollte die Teilnahme an unserer Gruppenhaftpflichtversicherung nur vernünftig sein. Und wer selbst keinen Hund hat, unterstützt damit die wichtige Jagdhundehaltung. Die meisten Schäden werden übrigens von den Hunden verursacht.