Das Jägerheim
Das Jägerheim

Das Jägerheim stand bis 2006 in Saarbrücken ganz in der Nähe der Universität und hat auch seinen Namen von dorther mitgebracht. Für Unkundige verblüfft der Name beim Anblick des stolzen Blockhauses im Saarwellinger Lachwald. Für die traditionsbewusste Jägerschaft stand ein anderer Name aber nie zur Debatte. Der Lachwald als neuer Standort für die VJS ist gleichzeitig ein alter Jägerstandort. Schießstände der alten Reichswehr, ein Forsthaus, das heute in Privatbesitz ist und eine Ausflugsgaststätte waren Anziehungspunkte auch für die umliegende Jägerschaft. Bis Ende der sechziger Jahre fand in diesem Bereich die Jägerausbildung der Kreisgruppe Saarlouis statt, bevor diese in Saarbrücken zentralisiert wurde.

Über 30 Jahre lang fand das Jägerheim in Saarbrücken immer mehr Zulauf, aber letztlich wuchs die Uni immer näher an das Jägerheim heran und eine Verlagerung wurde notwendig. Im Laufe des Jahres 2006 wurde in Saarwellingen durch die Firma Stefan Jost ein Blockhaus errichtet, das mit Sicherheit auch heute noch eines der größten Blockhäuser in Mitteleuropa ist. Das Gebäude stellt die heutige Zentrale der saarländischen Jägerschaft dar. Eine Geschäftsstelle mit vier Büroräumen und zwei Lehrsälen dienen der Verwaltung der VJS und der Ausbildung neuer Jäger sowie der Fort- und Weiterbildung der Mitglieder. Insbesondere ein moderner und geräumiger Schießstand führt täglich viele Jäger nach Saarwellingen. Bei dieser Gelegenheit kann auch etwas auf der Geschäftsstelle erledigt werden oder ein „Feierabend-Bierchen“ getrunken werden.

Naturlehrpfad am Jägerheim

Das Lernen in der Natur, von der Natur und über die Natur unterliegt besonderen Regeln, nämlich denen des erlebnis- und handlungsorientierten Lernens. So wird vor allem das selbstständige Be obachten und Entdecken gefördert und dabei zu Neugier, Entdeckerlust, Nachdenken, Phantasie und praktischem Handeln angeregt.

Zur Unterstützung des erlebnis- und handlungsorientierten Lernens der Schülerinnen und Schü ler wurde im Jahr 2015 am Jägerheim ein Naturlehrpfad neu eingerichtet. Hier entdecken und erfahren die Schülerinnen und Schüler mehr über die verschiedenen, in der Kulturlandschaft vorhandenen, Lebensraumtypen mit ihrer Pflanzen-, Tier und Insektenwelt. Anschaulich gestaltete Schautafeln mit naturnahen Bildern und naturwissenschaftlich sachgerechten Beschreibungen unterstützen den Prozess. Darüber hinaus werden einfache Möglichkeiten zu Biotopverbesserungsmaßnahmen erläutert und den Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Workshops ermöglicht, Nisthilfen für heimische Vogelarten selbst zu bauen.

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